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Simonato zur Zeit von Covid-19: wir sind da

Veröffentlicht am: 13 April 2020

Das Unternehmen Fratelli Simonato, seit nunmehr drei Generationen in Familienbesitz, feiert in diesem Jahr 20 Jahre Bio-Zertifikation für Anbau und Verkauf von aromatischen Kräutern.

Die Gewächshäuser erstrecken sich über circa 40.000 Quadratmeter in dem Städtchen Due Carrare in der Provinz Padua zu Füßen der Euganeischen Hügel. Sie sind ausgestattet mit modernster Technologie und damit wegweisend in puncto Umweltschutz unter besonderer Beachtung der natürlichen Ressourcen wie Licht und Sonne und der nur begrenzt vorhandenen Ressource Wasser.

Zurzeit werden Basilikum, Rosmarin, Salbei, Pfefferminze, Chili, Zitronenmelisse, Thymian, Oregano, Majoran, Lavendel, Schnittlauch, Dill und Kamille angebaut, und die Belieferung unserer Kunden ist das ganze Jahr über sichergestellt. Seit einigen Wochen bieten wir unsere Bio-Pflanzen in praktischen Behältern mit biologisch abbaubaren und kompostierbaren Töpfen an. Die Idee entstand, um den wahren Wert der Natur zur Geltung zu bringen: sich mit gesunden und natürlichen, biologisch zertifizierten Lebensmitteln zu ernähren, die mit den Wurzeln in der Erde stecken, in die sie gesät oder gepflanzt wurden, ist sehr wichtig.

Unser Ziel ist es, für die nachfolgenden Generationen ein Zeichen zu setzen, damit sie nie vergessen, dass der Schutz der Erde, der Natur, der Umwelt und der Pflanzen für unser Leben unerlässlich ist.

Echte Landwirtschaft basiert auf der Achtung des Territoriums, der Landschaft und der Traditionen. Die einzige Zukunft für die Menschheit kann erreicht werden, indem die Verbindung zur Vergangenheit wiederhergestellt und gestärkt wird, auch bei den Produktionsmethoden, von denen der ökologische Landbau die höchste Ausdrucksform darstellt.

Nach dem 21. Februar 2020, als mehrere neue Fälle von Covid-19 bestätigt wurden und erste Einschränkungen des Arbeitslebens in der Lombardei begannen, wurde das Städtchen Vo' Euganeo in der Provinz Padua zur sogenannten roten Zone erklärt. Wir im Unternehmen haben die erforderlichen Verfahren zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus konsequent angewendet.

Begonnen haben wir mit der Einstellung von Dienstreisen, Kundenbesuchen, sowie internen und externen Fortbildungskursen. Außerdem haben wir ein Zutrittsverbot zu den Büros für betriebsfremde Personen bei der Lieferung von Dokumenten und Paketen eingeführt und zu diesem Zweck eine virtuelle Unterschrift aktiviert.

Ein Reinigungspfad für Schuhe mit Natriumhypochloritlösung und häufigem Händewaschen wurde initiiert. Seit dem Ausrufen der Pandemie und dem Regierungserlass vom 9. März haben wir alle Mitarbeiter mit Masken, Schutzanzügen, Haarnetzen und Handschuhen ausgestattet. Wir führen zu Beginn und am Ende der Schicht eine tägliche Körpertemperaturmessung durch. 

Wir haben die Anwesenheit im Büro auf eine Person pro Raum reduziert, auf Smart Working umgestellt, wo es möglich ist, und Verwaltungsmitarbeitern andere Aufgaben zugeteilt. Wir sorgen für die Desinfektion aller Arbeitsflächen zu Beginn und am Ende der Schicht. Die Büros werden täglich gereinigt, regelmäßig gelüftet und es gibt keine gemeinsame Verwendung von Tastatur, Maus und Telefon mehr. Begehbare Oberflächen reinigen wir mit einem Hochdruckreiniger und waschen sie wöchentlich mit einer Natriumhypochloritlösung.

Zwischen den Mitarbeitern wird ein Abstand von ca. 2 Metern eingehalten und es werden mobile Arbeitsplätze verwendet. Gespräche zwischen Kollegen finden nur noch im Freien statt. Außerhalb des Unternehmens haben wir eine Kontrollstelle eingerichtet, um die Benutzung von Schutzausrüstung durch Personen beim Betreten zu überwachen. Selbst die Kaffeemaschine wird nur noch von jeweils einer Person bedient.

Wir arbeiten ernsthaft und mit großer Opferbereitschaft daran, uns dieser außergewöhnlichen Situation zu stellen und jedwede Ansteckung zu vermeiden. Jeden Tag gibt es ein Briefing mit allen Angestellten, um sie über die aktuelle Lage und den Fortbestand unserer Arbeit zu informieren. Dafür haben wir auf unserer Webseite www.simonato.com ein Dankeschön an alle platziert, weil wir nur dank all unserer Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten den ökologischen Landbau fortsetzen können.

Die Menschheit wird derzeit durch die schwerwiegenden Probleme bei der Gesundheitsversorgung mit wirtschaftlicher Unsicherheit überzogen. Auswirkungen der Pandemie sind die kritische Situation der landwirtschaftlichen und industriellen Lieferketten, der zunehmende Abstand zwischen den Arbeitseinheiten und die Verteilung der Arbeit auf eine längere Betriebszeit. Wir glauben, dass daraus ein Dominoeffekt entsteht, der in Zukunft zu einem Mangel an Produkten und Verpackungen, zur Stornierung von Lieferungen und zu tiefgreifenden Veränderungen der Lebensweise führen wird, an die wir bisher gewöhnt waren.

Verantwortlich:

Carlo Simonato – Inhaber
Rosanna Bertoldin e Belinda Piasentin – Marketing & Verkauf